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 Montag
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Donnerstag
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Freitag
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PDFProgramm 2008

letzte Änderung: 05.06.08

Themenarchiv 2009 - Life Needs Power
Auf dem Energieforum Life Needs Power diskutierten Hersteller, Anwender und Vertreter aus Wissenschaft und Politik praxisnahe Lösungen, die den Markt künftig maßgeblich prägen werden.

Hier finden Sie eine Bildergallerie mit Eindrücken der Hannover Messe 2009 ...

width=32Montag, 20. April 2009width=32 height=30 height=30
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10:00- 11:00

Erneuerbare Energien: Systemdienstleister oder Gefahr für die Netzstabilität?

Prof. Zbigniew A. Styczynski/Uni Magdeburg (Moderation)
Ralf Bischof/BWE
Hans-Peter Erbring/Vattenfall
Peter Børre Eriksen/Energinet.dk
Prof. Istvan Erlich/Uni Duisburg-Essen
Dr. Kurt Rohrig/ISET
Dr. Thomas Weber/AREVA

Erneuerbare Energien können zukünftig – allen voran die Windenergie – einen großen Teil der Systemdienstleistungen übernehmen, die heute noch von konventionellen Kraftwerken bereitgestellt werden. Die technischen Möglichkeiten dafür sind heute weitgehend bereits vorhanden. Jedoch müssen erst noch einige organisatorische Voraussetzungen sowie ökonomische Anreize geschaffen werden. Danach steht einer solchen Dienstleistung nichts mehr im Wege, wie auch das Beispiel Dänemark zeigt, über das einer der Teilnehmer berichtete.



 
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11:00-
11:20

Verteilte Systemdienstleistungen: Potentiale und regulatorische Vorraussetzungen

Dr. Bernd Buchholz/ETG Task Force "Smart Distribution"

 
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11:30-
11:50

PV Inverter im Zeichen der neuen Mittelspannungsrichtlinie

Bernd Kohlstruck/Xantrex



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12:00- 13:00

Erneuerbare Energien in Europa: Standort- oder Energiepolitik?

Hanne May/neue energie (Moderation)
Christoph Kuhrt/EOS Energy
Dr. Andreas Luxa/T&D Europe
Gerd Krieger/VDMA
Andreas Eichler/Vestas
Dr. Karl A. Theis/VGB
Stefan Thiele/EnBW

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland läuft gut: Die Zielvorgabe des Koalitionsvertrages, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2010 auf mindestens 12,5 Prozent zu steigern, ist bereits im Jahr 2007 überschritten worden. Die VDN-Mittelfristprognose sieht den Anteil erneuerbarer Energien in der elektrischen Energieversorgung im Jahr 2013 bei 22 Prozent.

Zusätzlich betont der von der EU-Kommission zu Beginn 2008 vorgestellte Vergleich europäischer Fördersysteme erneuerbarer Energien die Überlegenheit der Einspeisesysteme. Als besonders effizient und wirksam habe sich das deutsche EEG erwiesen. Über das System der Vergütung mit Mindestpreisen haben wir im europäischen Vergleich offenbar einen der effizientesten Wege gewählt: Die Förderungshöhe ist näher an der Entwicklung der Gestehungskosten, da die Risiken für Investoren durch die garantierte Abnahme und Vergütung geringer sind und damit auch die Risikoaufschläge zu Lasten der Verbraucher. Quotenmodelle gelten demgegenüber als tendenziell teurer.

Und nicht zuletzt hat die Branche der erneuerbaren Energien in erheblichem Umfang Beschäftigung geschaffen. Beschäftigungseffekte werden ermittelt, um herauszufinden, wie sich bestimmte Fördersysteme im Vergleich zu anderen (oder zum Status quo) auf die Beschäftigung auswirken. Nach einer vom BMU in Auftrag gegebenen Studie boten die erneuerbaren Energien im Jahr 2004 in Deutschland 160.000 Beschäftigten Arbeit. 2006 waren es bereits 235.000 Beschäftigte (+ 47 %). 2020 sollen es nach einer BMU-Prognose aus 2007 bis zu 400.000 Arbeitsplätze sein. Unstrittig ist: Durch Investitionen, Betrieb und Wartung sowie die Bereitstellung von Biomasse und Biokraftstoffen entsteht in der Branche der erneuerbaren Energien direkte Beschäftigung. Zusätzlich dazu werden Güter und Dienstleistungen von anderen Industriezweigen benötigt, wodurch indirekte Beschäftigung bei Unterauftragnehmern und Zulieferern hervorgerufen wird. Zudem spielt der Außenhandel eine Rolle: Arbeitsplätze entstehen nicht unbedingt in dem Land, in dem die Anlagen installiert werden. In Frankreich installierte Windkraftanlagen oder Photovoltaik-Module können aus Produktionsanlagen in Deutschland oder anderswo stammen. Und nicht zuletzt sichert die Notwendigkeit eines Netzausbaus Arbeitsplätze in den Unternehmen der Energietechnik. Auf der anderen Seite stehen den positiven Beschäftigungseffekten negative Effekte gegenüber durch den Ressourcenentzug der Subventionierung bis hin zu abwandernden Unternehmen, für die die Umlagefinanzierung der erneuerbaren Energien nicht mehr leistbar ist.





 
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13:00-
13:20

Effiziente Einspeisung regenerativer

Theodor Connor/Siemens

 
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13:30-
13:50

Off-Shore Windpark – Anschlussbedingungen in Frankreich

Dr. Thomas Weber/AREVA

 
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14:00-
14:20

Speichertechnologien

Dr. Martin Kleimaier/ETG Task Force „Energiespeicher“



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14:30– 15:30

Speichertechnologien auf dem Prüfstand

Dr. Christian Dötsch/Fraunhofer IUSE (Moderation)
Sabine Hübner/KBB Underground Technologies
Dr. Martin Kleimaier/ETG Task Force „Energiespeicher“
Hubert Landinger/Ludwig-Bölkow-Systemtechnik
Dr. Peter Radgen/E.ON Energie
Erik Wolf/Siemens

Die direkte und indirekte elektrische Speicherung von Energie gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. Grund ist die zunehmende Nutzung Erneuerbarer Energien und deren Einspeisung in die Stromnetze. Der Einsatz von großen Speichereinheiten kann sowohl die Versorgungssicherheit erhöhen als auch die Netzstabilität und die Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch elektrischer Energie sicherstellen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Energieforum „Life Needs Power“ wurden die Anforderungen an die Energiespeicherung und die sich abzeichnenden zahlreichen Lösungsmöglichkeiten kritisch einander gegenüber gestellt und bewertet. Bereits heute sind zahlreiche, erfolgversprechende Lösungsansätze vorhanden, die sich technisch auch im kurz- bis mittelfristigen Rahmen realisieren lassen. Vor allem die Diskussion um die Elektromobilität und ihre Integration in das elektrische Netzgeschehen spielen eine bedeutsame Rolle. Die Entwicklung von Speichertechnologien bis zur Marktreife erfordert ein sofortiges und beherztes Herangehen. Hierzu ist eine intensive politische Unterstützung gefragt – sowohl in der Definition von Anforderungen und der Festlegung von Rahmenbedingungen, als auch in der Schaffung von ökonomischen Anreizen.





 
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15:30-
15:50

HVDC PLUS: Innovative Multilevel Technik für die Energieübertragung

Prof. Dietmar Retzmann/Siemens

 
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16:00-
16:20

Netzanbindung des Offshore Windpark-Clusters Borkum II

Günter Stark/ABB

 
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16:30-
17:00

Anwendung von VSC HVDC und Batteriespeicher

Dr. Ervin Spahic/ABB



width=32Dienstag, 21. April 2009width=32 height=30 height=30
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10:30- 11:30

Wie weit sind wir in Sachen Energieeffizienz?

Prof. Bernd Ponick/Uni Hannover (Moderation)
Clemens Blum/Schneider Electric
Dr. Christian Czauderna/Bayer Material Science
Detlev Dauke/BMWi
Dr. Jobst Klien/HTEM
Dr. Bernhard Thies/DKE

Die Steigerung der Energieeffizienz ist eines der bedeutsamsten Werkzeuge, um die von der Bundesregierung beschlossene Minderung der CO2-Emissionen zu erreichen. Wenngleich über das Ziel an sich Konsens herrscht, so zeigten sich sehr schnell Meinungsverschiedenheiten bei der Umsetzung. Ob Verordnungen und Verboten oder Motivation, Überzeugung und Selbstverpflichtungen der richtige Weg sind, war umstritten. Diese Fragen – genauso wie die Furcht vor einer bürokratisierten Überwachungsbehörde für Energieeffizienz – bestimmten die Podiumsdiskussion.


 
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11:00-
11:20

Klimaschutz in der Finanzkrise

Dr. Christian Hey/SRU/p>

 
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11:20-
11:50

Nachhaltige Stadtentwicklung

Stefan Denig/Siemens



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12:00- 13:00

Stromversorgung ohne Kernkraft, Kohle, Netze?

Prof. Jochen Kreusel/ABB (Moderation)
Patrick Clerens /EPPSA
Dr. Manfred Fischedick/WPI
Hilko Schomerus/MacQuarie
Stefan Wenzel/Bündnis 90/Die GRÜNEN Niedersachsen
Christopher Weßelmann/VGB

Die Stromerzeugung steht vor der Quadratur des Kreises: Einerseits ist ein möglichst großer Anteil an Erneuerbaren Energien zu nutzen. Dies erfordert einen umfangreichen Ausbau der vorhandenen Stromnetze sowie den Bau neuer Übertragungsleitungen. Daneben hat die Vermeidung von Klimagasen hohe Priorität. Doch lehnen viele Experten genauso wie Bürger die Weiternutzung oder gar den Neubau von Kernkraftwerken ebenso ab, ebenso den Bau neuer Kohlekraftwerke. Man möchte keine neuen Anlagen, andererseits auch keine Einschränkungen des gewohnten Komforts und des Verhaltens, und Verteuerungen der Energieversorgung erst recht nicht. Einen Ausweg aus diesem Bündel von Erwartungen sowie sich widersprechender und ausschließender Forderungen zu suchen, war Thema der Podiumsdiskussion „Stromversorgung ohne Kernkraft, Kohle, Netze?“ auf dem Energieforum „Life Needs Power“.


 
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13:20

Reduzieren des Energieeinsatzes in Industriebetrieben durch aktives Netzmanagement

Bernhard Hünermund/Schneider Electric

 
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13:30-
13:50

Europäisiertes Energierecht in Deutschland

Dr. Cederick Allwardt/AREVA

 
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14:00-
14:20

Wie passen Anreizregulierung und Innovationen in Netzen zusammen?

Dr. Franz Hein/EDNA Initiative



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13:00- 14:00

Integriertes Energie- und Klimaprogramm: Gut gemacht oder nur gut gemeint?

Dirk Heilmann/Handelsblatt (Moderation)
Prof. Claudia Kemfert/DIW
Dr. Carsten Kreklau, BDI
Michael Müller/Parl. Staatssekretär BMU
Dr. Joachim Schneider/ABB
Dr. Klaus Willnow/Siemens

Das integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung stellt die Weichen für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. Dieses Programm legt Handlungsfelder fest, um die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen. Die wichtigsten Komponenten des IEKP sind die Energieeffizienz, Erneuerbare Energien sowie die Kraft-Wärme-Kopplung. Der Katalog umfasst vom Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz über den Ausbau der Erneuerbaren Energien und CO2-arme Kraftwerkstechnologien auch intelligente Messverfahren für den Stromverbrauch sowie internationale Projekte für Klimaschutz und Energieeffizienz. Energiesparen, Energieeffizienz und der Ausbau Erneuerbarer Energien stehen weiterhin ganz oben auf der politischen Tagesordnung – und werden dort auch auf absehbare Zeit bleiben. Was hat das IEKP bereits erreicht, was nicht? Und was verspricht es? Das Programm hat unbestritten bereits deutliche Erfolge erreicht, schiebt aber gleichzeitig eine Bugwelle noch unerledigter Aufgaben vor sich her, die stetig größer wird.


 
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15:30-
15:50

GIL-Anwendungen in Ballungsgebieten

Dr. Stephan Pöhler/Siemens

 
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16:00-
16:20

Energie- und Umweltsysteme in Megastädten und Regionen

Dr. Thomas Sterr/IUWA-Universität Heidelberg

 
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16:30-
16:50

Brauerei Maisel: Win-Win-Situation durch Emissionshandel

Jürgen Frisch/ago




width=32Mittwoch, 22. April 2009width=32 height=30 height=30
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10:00- 12:00

E-Energy – vom Konzept zur Umsetzung

Prof. Frank Behrendt/TU Berlin (Moderation)
Tim Karnhof/utilicount, Modellprojekt Smart Watts
Dr. Wolfram Krause/EWE, Modellprojekt eTelligence
Dr. Holger Krawinkel/vzbv
Lars Walch/EnBW, Modellprojekt MeRegio
Dr. Michael Zinke/BMWi

„E-Energy: IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierter neuer Förderschwerpunkt im Rahmen der Technologiepolitik der Bundesregierung. Sechs Modellprojekte mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen und Schwerpunkten zur Optimierung der Energieversorgung gingen im Frühjahr 2008 als Sieger aus der E-Energy-Ausschreibung des Technologiewettbewerbs hervor.

Das Hauptziel von E-Energy ist die Schaffung von E-Energy-Modellregionen, die zeigen, wie das große Optimierungspotenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Erreichung von mehr Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Stromversorgung am besten genutzt werden kann und in Verbindung damit neue Beschäftigungsfelder und Märkte erschlossen werden können. Die besondere Innovation besteht darin, dass mit regional verankerten Modellprojekten integrative IKT-Systemkonzepte entwickelt und praxisnah erprobt werden, die das Gesamtsystems der Elektrizitätsversorgung von der Erzeugung über Transport und Verteilung bis hin zum Verbrauch optimieren.

Mit Blick auf die große Bedeutung von E-Energy für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz erfolgt die Förderung der Preisträgerprojekte in einer ressortüber¬greifenden Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Das BMWi wird für vier Modellregionen bis zu 40 Mio. Euro bereitstellen und das BMU die Förderung von zwei weiteren Modellregionen mit bis zu 20 Mio. Euro übernehmen. Damit werden zusammen mit den Eigenmitteln der beteiligten Unternehmen insgesamt etwa 140 Mio. Euro für den Aufbau der sechs E-Energy-Modellregionen mobilisiert.


Neue Konzepte für Offshore-Umspannwerke

 
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11:30-
11:50

Florian Zschoge/AREVA



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12:00- 13:00

Potentiale von Energiemanagementsystemen im Gebäude

Thomas Hein/trend:research (Moderation)
Dr. Bernd Engel/SMA
Hellmuth Frey/EnBW
Dr. Claudia Gabler/BSH
Eric Giese/Imtech
Arnold Harfmann/Schneider Electric
Ulrich Wirth/SBT

Die politische Forderung zur Steigerung der Energieeffizienz eröffnet signifikante Marktchancen für die Industrie, die über das Angebot verbrauchsarmer Produkte hinausgehen. Mögliche Ansatzpunkte zur Energieeinsparung im Gesamtsystem und damit einem Energiekostenvorteil für den Nutzer liegen in einer abgestimmten Regelung von Energieerzeugung und -verbrauch, durch eine kommunikative Vernetzung von Strom- und Wärmeerzeugungstechnologien, elektrischen Verbrauchern und strukturellen Einrichtungen im Gebäude untereinander und mit dem Energieversorgungsnetz. Es gibt zwar Ansätze zur intelligenten Vernetzung von Teilsystemen, bislang jedoch erfolgte keine integrierte Betrachtung des intelligenten Gebäudes („Smart Building“) im intelligenten Netz („Smart Grid“).

Im Projekt „Energiemanagement“ des ZVEI wurden Technologie- und Marktpotenziale im Bereich der abgestimmten Regelung von Energieerzeugung und –verbrauch in Gebäuden und Industrieanlagen unter Einbeziehung des Nutzerverhaltens untersucht. Die Untersuchung hat gezeigt, dass eine wesentliche Rolle im Energiemanagement dem Einsatz von Smart Metering („intelligente“ Zähler bzw. Gateway) und ein darauf aufsetzendes Angebot variabler Tarife (z.B. Time-Of-Use-Pricing/ TOU) zukommt. Damit werden einerseits bei Privatkunden Anreiz und Möglichkeit zur Energie- und Kostenersparnis geschaffen sowie andererseits Verlagerung der Netzlast bewirkt. Allein die Visualisierung des Energieverbrauchs führt zu Kosteneinsparungen für den Endkunden von 5-10 Prozent pro Jahr, pro Durchschnittshaushalt zwischen 37 und 75 Euro/Jahr. Damit gehen Energieeinsparungen von rund sieben Prozent beim Stromverbrauch pro Haushalt einher, was auf alle Haushalte gerechnet rund 9,5 TWh und damit etwa fünf Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr ergibt. Für Energieversorger ergeben sich – je nach Ausleseturnus – zwischen fünf und 30 Prozent Einsparungen der Prozesskosten (Kostenwegfall für den Prozess der Auslesung, Mehrinvestitionen nicht in Betrachtung enthalten).

Im Ergebnis zeigten sich Energieeinsparpotenziale durch die intelligente Verknüpfung neuer Technologien in den verschiedenen Bereichen im Gebäude und im Stromnetz. Jedoch wurden auch Hemmnisse auf dem Weg zur breiten Einführung von Energiemanagementprodukten und –systemen festgestellt, etwa aufgrund politisch festgelegter Rahmenbedingungen und fehlender Nutzerakzeptanz.


 
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13:00-
13:20

Smart Home - Smart Applikation

Bernhard Dörstel/Busch-Jäger Elektro

 
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13:30-
13:50

Green Buildings: Energieeffizienz durch Gebäudeautomation

Sven Gensmüller/TAC

 
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14:00-
14:20

Smart Grids – Schutz durch Netzüberwachungssysteme

Dr. Rudolf Simon/AREVA



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14:30- 15:30

Smart Grids und Smart Metering - wie flexibel wird unser Strom?

Dr. Franz Hein/EDNA Initiative (Moderation)
Dr. Carsten Böse/Siemens
Dr. Peter Heuell/Landis+Gyr
Martin Müller/AREVA
Ralf Thiemann/IBM
Martin Vesper/Yello
Prof. Dr. Jochen Kreusel, ABB

Das integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung stellt die Weichen für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. Dieses Programm legt Handlungsfelder fest, um die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen. Die wichtigsten Komponenten des IEKP sind die Energieeffizienz, Erneuerbare Energien sowie die Kraft-Wärme-Kopplung. Der Katalog umfasst vom Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz über den Ausbau der Erneuerbaren Energien und CO2-arme Kraftwerkstechnologien auch intelligente Messverfahren für den Stromverbrauch sowie internationale Projekte für Klimaschutz und Energieeffizienz. Energiesparen, Energieeffizienz und der Ausbau Erneuerbarer Energien stehen weiterhin ganz oben auf der politischen Tagesordnung – und werden dort auch auf absehbare Zeit bleiben. Was hat das IEKP bereits erreicht, was nicht? Und was verspricht es? Das Programm hat unbestritten bereits deutliche Erfolge erreicht, schiebt aber gleichzeitig eine Bugwelle noch unerledigter Aufgaben vor sich her, die stetig größer wird.


 
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15:30-
15:50

Frühstück in Mannheim: Ein E-Energy-Tag beginnt

Dr. Britta Buchholz/MVV

 
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16:00-
16:20

Bidirektionales Metermanagement zur Laststeuerung

Alexander Schenk/SIEMENS

 
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16:30-
17:00

99Plus – Kleine Ursache, große Wirkung bei Verteiltransformatoren

Josef Gerlach/ABB




width=32Donnerstag, 23. April 2009width=32 height=30 height=30
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10:00- 11:00

Energienetze 2020 - Neue Wege für den Strom

Prof. Christian Rehtanz/TU Dortmund (Moderation)
Dr. Thomas Benz/ABB
Klaus Engelbertz/RWE
Dr. Martin Kleimaier/Nexans
Dr. Peter Menke/Siemens
Axel Schomberg/E.ON

Der Stromverbrauch wird durch zukünftige CO2-verminderte Energiequellen wie Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie, aber auch durch die Nutzung elektrischer Energie für die Mobilität oder für Wärmepumpen strukturell zunehmen. Dies geht einher mit der Verlagerung von Kraftwerksstandorten und Einspeisungen. Die Anforderungen an das Netz als Marktplatz, Integrationsplattform der Erzeugung und Abgleich mit dem Verbrauch nehmen in Deutschland und europaweit zu. Daraus ergeben sich neue Bedarfe und erhöhte Anforderungen speziell für Übertragungsnetze. In der Podiumsdiskussion „Energienetze 2020 – Neue Wege für den Strom“ im Rahmen der Diskussionsreihe „Life Needs Power“, standen daher Fragen zukünftiger Netztechnologien im Zentrum. Drehstrom- oder Gleichstrom, Freileitung gegenüber Kabeln, Supraleitung und Gasisolierte Leitungen, erweiterte Regelbarkeit, höhere Spannungsebenen und Netzreserven waren die beherrschenden Themen. Die Kernfrage ist, ob mit den Technologien und der Netzplanung die Aufgaben von morgen erfolgreich bewältigt werden können.


 
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11:00-
11:20

Supraleitung-Trends in der Energietechnik

Dr. Joachim Bock/Nexans

 
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11:30-
11:50

Betriebsmittel für 800 kV-DC-Anlagen – Herausforderungen und Lösungen

Jörg Hagen/Siemens



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12:00- 13:00

Elektrofahrzeuge: Ferne Zukunft oder fast schon Gegenwart? Technische Herausforderungen auf dem Weg zum Serienfahrzeug

Prof. Rik De Doncker/RWTH Aachen (Moderation)
Jörg Jung/Semikron
Prof. Christian Rehtanz/Uni Dortmund
Prof. Gernot Spiegelberg/Siemens
Siegfried Koehler, VW

Die Klimaziele der Europäischen Union bedeuten für Deutschland notwendige CO2 Einsparungen von etwa 90% bis zum Jahr 2050. Dieses ambitionierte Ziel erfordert Einsparungen in allen Lebensbereichen. Auch für den Straßenverkehr müssen neue Konzepte gefunden werden, soll die Mobilität erhalten bleiben. Die Substitution von fossilen Brennstoffen durch Biokraftstoffe kann auf Grund des enormen Flächenbedarfs nicht die alleinige Lösung sein. Als CO2 neutraler Energieträger gewinnt in Zukunft die elektrische Energie an Bedeutung. Sowohl regenerative Energiequellen und die Kernenergie als auch Kohlekraftwerke mit CO2 Abscheidung sind möglich. Diese Möglichkeiten wirken sich auch auf den Straßenverkehr aus und werden zu einer stärkeren Bedeutung von Elektrofahrzeugen führen.

Elektrofahrzeuge bieten viele Vorteile. Sie sind effizient, leise und wartungsarm. Doch warum gibt es heute kaum Elektrofahrzeuge auf den Straßen? Häufig bemängelt wird die begrenzte Reichweite trotz teurer Batterietechnologie. Aber auch bei der Leistungselektronik ergeben sich neue Fragestellungen. Können durch Integration die Zuverlässigkeit gesteigert und die Kosten gesenkt werden oder ist der Weg der Modularisierung der richtige?

Derzeit werden von verschiedenen Herstellern Versuche mit Elektrofahrzeugen in der Kleinserie gestartet. Welche Herausforderungen gibt es dabei? Steht die Serieneinführung schon kurz vor der Tür? Die Podiumsdiskussion „Elektrofahrzeuge: Ferne Zukunft oder fast schon Gegenwart?" drehte sich um die vielfältigen technischen Herausforderungen auf dem Weg zum Serienfahrzeug.


 
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13:00-
13:20

Lithium-Ionen-Akkus für Elektrofahrzeuge

Tim Schäfer/Li-Tec Battery

 
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13:30-
13:50

Technische Herausforderungen in der Leistungselektronik: Integration oder Modularisierung?

Jörg Jung/Semikron

 
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14:00-
14:20

Netze und Ladestationen: Welche Infrastruktur benötigen Elektrofahrzeuge?

Prof. Christian Rehtanz/Uni Dortmund



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14:30- 15:30

Elektromobilität – Netzintegration von Elektrofahrzeugen

Prof. Kai Strunz/TU Berlin (Moderation)
Dr. Ingo Diefenbach/RWE
Dr. Uwe Köhler/JCI
Dr. Dietmar Lindenberger/EWI
Dr. Michael Weinhold/Siemens
Dr. Mattias Ullrich, VW

Der Stromverbrauch wird durch zukünftige CO2-verminderte Energiequellen wie Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie, aber auch durch die Nutzung elektrischer Energie für die Mobilität oder für Wärmepumpen strukturell zunehmen. Dies geht einher mit der Verlagerung von Kraftwerksstandorten und Einspeisungen. Die Anforderungen an das Netz als Marktplatz, Integrationsplattform der Erzeugung und Abgleich mit dem Verbrauch nehmen in Deutschland und europaweit zu. Daraus ergeben sich neue Bedarfe und erhöhte Anforderungen speziell für Übertragungsnetze. In der Podiumsdiskussion „Energienetze 2020 – Neue Wege für den Strom“ im Rahmen der Diskussionsreihe „Life Needs Power“, standen daher Fragen zukünftiger Netztechnologien im Zentrum. Drehstrom- oder Gleichstrom, Freileitung gegenüber Kabeln, Supraleitung und Gasisolierte Leitungen, erweiterte Regelbarkeit, höhere Spannungsebenen und Netzreserven waren die beherrschenden Themen. Die Kernfrage ist, ob mit den Technologien und der Netzplanung die Aufgaben von morgen erfolgreich bewältigt werden können.


 
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15:30-
15:50

Der mobile Kunde – Elektrofahrzeuge als neue Herausforderung für Netze

Dr. Ingo Diefenbach/RWE

 
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16:20

Vehicle to Grid

Tobias Wittmann/Siemens

 
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16:30-
17:00

Varianten zur Übertragung großer Leistungen zu den Lastschwerpunkten

Dr. Thomas Benz/ABB


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